Rhabarber-Pie

Wenn es im Supermarkt wieder die langen Rhabarberstangen zu kaufen gibt, bekomm ich direkt Hunger auf etwas süßes, gebackenes mir Rhabarber. Gut, das Jeanny aus meinem momentanen Lieblings-Backbuch auch für die fruchtigen Stangen ein Rezept parat hat.

Zutaten:

315g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Zucker
190g sehr kalte Butter in Stücken

750g Rhabarber, geputzt und gewürfelt
(da ich nicht genug Rhabarber hatte, habe ich einfach noch 250g Heidelbeeren und 250g Himbeeren genommen)
300g Zucker
3 EL Speisestärke
Saft und Abrieb 1 Orange
1 Eigelb, leicht verquirlt
1 EL brauner Zucker

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Mehl, Salz und Zucker mischen, anschließend die kalte Butter hinzufügen und alles mit einem Knethacken des Handrührgeräts vermengen, bis eine krümelige (mürbe) Mischung entsteht.

Das eiskalte Wasser hinzugeben und erneut mit dem Handrührgerät verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, schlückchenweise etwas mehr Wasser hinzugeben.

Den Teig in zwei bleichgroße Stücke teilen, leicht flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 min kaltstellen. Während der Wartezeit kann man hervorragend das Obst putzen und kleinschneiden!

Ist die halbe Stunde rum, nimmt man eine Hälfte aus dem Kühlschrank und rollt diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, bis er größer als die Springform / Pieform ist. Die Form mit dem Teig auslegen, er sollte dabei ruhig etwas über die Form hinausragen.

Nun geht es an die Füllung. Hierfür Rhabarber, Zucker, Stärke sowie den Orangensaft und -abrieb in einer Schüssel zusammen mischen und in die Tortenform füllen. Da ich nicht genug Rhabarber hatte, habe ich bei diesem Schritt noch Heidelbeeren und Himbeeren hinzugefügt.

Bevor es an den „Deckel“ der Pie geht kann der Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.

Die zweite Hälfte des Teiges wird nun erneut auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und mit einem Pizzaschneider in Streifen geschnitten. Diese Teigstreifen werden jetzt Gitterförmig auf die Pie geflochten. Ist etwas Fummelarbeit, sieht aber so hübsch aus. Die überstehenden Ränder abschneiden und mit dem unteren Pie-Rand zusammendrücken.

Zum Abschluss wird der Pie noch mit dem verquirlten Eigelb bestrichen und bekommt etwas braunen Zucker on top drüber gestreut. Der Pie muss 1 Stunde im Ofen backen, danach sollte er ordentlich auskühlen.

Wie auf meinem Foto zu erkennen ist, war es dem Pie etwas zu heiß und er ist mir etwas dunkel geworden. Je nach Ofen sollte man also vielleicht die Temperatur runter regulieren und die Backzeit verlängern. Durch die anderen Früchte war der Pie auch sehr flüssig innen, als man ihn aufschnitt Floß es an den Seiten ordentlich raus 😛

Trotzdem ein wirklich mega leckerer Kuchen, und wohlmöglich ohne das Experiment „Heidelbeeren+Himbeeren“ ein fester, leckerer Pie ❤

– Sandra

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